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Integration von Flüchtlingen und vorläufig aufgenommenen Personen

Beratungsgespräch zwischen einer Frau und einem Mann

Der Bund zahlt den Kantonen pro anerkannten Flüchtling und pro vorläufig aufgenommene Person eine einmalige Integrationspauschale von rund 6000 Franken. Diese ist zweckgebunden und dient namentlich der Förderung der beruflichen Integration und des Erwerbs einer Landessprache (Art. 18 VIntA, Art. 87 AuG). Das Kompetenzzentrum Integration und Gleichstellung (KIG) ist für die den zweckgebundenen Einsatz dieser Mittel gegenüber dem Bund rechenschaftspflichtig. Die Gemeinden können die vom Kanton definierten Massnahmen zur Förderung der Integration von Flüchtlingen und vorläufig aufgenommenen Personen einleiten und diese dem Kanton (KIG) verrechnen. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

 

Flüchtlinge, die nicht selbständig für ihren Lebensunterhalt aufkommen können, haben Anspruch auf Sozialhilfe. Für die Betreuung und Ausrichtung der Sozialhilfe sind die Gemeinden zuständig. Der Bund vergütet den Kantonen für jeden sozialhilfeabhängigen Flüchtling und für jede vorläufig aufgenommene Person eine Globalpauschale (vgl. Art. 26AsylV2). Der Kanton St.Gallen leitet diese Pauschale an die Gemeinden (KOMI) weiter. 

 

Für das Asylverfahren und dessen Vollzug inkl. Betreuung und Unterbringung ist das kantonale Sicherheits- und Justizdepartement SJD (Migrationsamt) zuständig.

 

Freiwillig Engagierte finden hier eine Übersicht verschiedener Unterstützungsmöglichkeiten.


REPAS - REgionale PotentialAbklärungsStelle

Der Trägerverein Integrationsprojekte St.Gallen (TISG) der St.Galler Gemeinden ist seit 1. Januar 2017 Trägerschaft der fünf regionalen REPAS-Standorte. Die Mitarbeitenden der REPAS führen mit Flüchtlingen und vorläufig aufgenommenen Personen eine Potentialabklärung durch und erstellen einen individuellen Integrationsplan. Die Anmeldung bei der zuständigen REPAS erfolgt durch die Wohnsitzgemeinde (Sozialamt).

 

Welcher REPAS-Stelle die Gemeinden zugeordnet sind, können sie im unten aufgeschalteten Dokument Regionen/Standorte REPAS nachlesen. Die Kontakte finden Sie ebenfalls unten zum Download bereit.


Asylrecht - rechtlicher Status

Asylsuchende erhalten je nach Ausgang des Asylverfahrens einen unterschiedlichen rechtlichen Status. Auf der Webseite der Schweizerischen Flüchtlingshilfe werden die unterschiedlichen Status und die damit verbundenen Rechte beschrieben.

 

Die unterschiedlichen Rechte werden entlang der folgenden Themen aufgezeigt:

  • Erwerbstätigkeit und Ausbildung
  • Integrationsmassnahmen
  • Sozialhilfe
  • Sondersteuer
  • Familienzusammenführung


Uni St.Gallen - Taskforce Migration

Im Bestreben, Stadt und Kanton bestmöglich zu unterstützen, hat das Rektorat im September 2015 die Taskforce Migration ins Leben gerufen. Zu ihren Aufgaben gehören:

  • Klärung des jeweiligen Hilfsbedarfs;
  • Abstimmung mit Behörden und Zivilgesellschaft;
  • Ansprechstelle für Fragen zur Flüchtlings- und Migrationsproblematik;
  • Sichtung, Sammlung und Koordination konkreter Massnahmen und Programme seitens der Universität St.Gallen.

Für die Kontaktaufnahme schreiben Sie eine Mail an:

migration(at)unisg.ch

Dr. Claudia Franziska Brühwiler

Dufourstrasse 44

Büro-Nummer 44-009

9000 St.Gallen


Zentrum für Psychotraumatologie - GRAVITA


Checkliste Bewerbungen von Flüchtlingen und vorläufig Aufgenommenen

Was ist für eine erfolgreiche Bewerbung von Flüchtingen und vorläufig Aufgenommenen zu beachten? Arbeitsintegration Schweiz veröffentlicht einen Leitfaden für die Praxis, der über die zentralen Punkte für eine optimale Bewerbung informiert.


Asyllexikon

Das «Asyllexikon – das Asylverfahren von A bis Z» wurde von den HEKS Rechtsberatungsstellen für Asylsuchende St.Gallen/Appenzell/Thurgau verfasst. Es erklärt praxisnah die wichtigsten Begriffe aus dem Asylwesen. Ein ideales Nachschlagewerk für Gemeinden, Beratungsstellen und interessierte Menschen.

 

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Kontakt

  Daniela Eigenmann
Adresse: Spisergasse 41
9001 St.Gallen
Telefon: 058 229 33 02