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Erstinfo und Begrüssung

Ein kantonales Pilotprojekt zur Erprobung individueller Begrüssung und Information von aus dem Ausland zugezogenen Personen

Das kantonale Pilotprojekt «Information und Begrüssung» zeigt ein Modell auf, wie die Erstinformation von zugewanderten Personen in den Gemeinden umgesetzt werden kann. Das Modell  sieht vor, dass ausländische Personen, die neu in den Kanton St.Gallen einreisen, individuell in der Gemeinde begrüsst werden. Neuzuziehende werden in der Gemeinde im Rahmen eines persönlichen Gesprächs begrüsst und willkommen geheissen, über Rechte und Pflichten informiert und mit bedarfsspezifischen Informationen ausgestattet. Das Angebot wird in einigen Gemeinden ergänzt durch offene Sprechstunden. Diese sind kostenlos und können ohne Voranmeldung in Anspruch genommen.

 

Das Konzept knüpft an die Vorgaben des Bundes an, der im neuen Schwerpunktprogramm Integration der Erstinformation einen wichtigen Stellenwert beimisst, aber auch an das Kantonale Integrationsprogramm (KIP), das eine Einführung des Modells im ganzen Kanton vorsieht. Das Konzept schliesst überdies an die Erfahrungen und Erkenntnisse von einzelnen Gemeinden und Regionen an und definiert die Rahmenbedingungen für die Entwicklung eines Umsetzungskonzeptes in den Pilotgemeinden.


Jahresbericht 2016 Information und Begrüssung

Aus den Jahresberichten der Gemeinden und Städte, die Erstgespräche und offene Sprechstunden umsetzen, hat das KIG den vorliegenden kantonalen Gesamtbericht für das Jahr 2016 erstellt.

 

Sie erfahren Details zur quantitativen und qualitativen Entwicklung der individuellen Erstinformation für Neuzuziehende im Kanton und zum Mehrwert der Erstinformation für die neu Zugezogenen, die Verwaltung und für das lokale Zusammenleben.


Dritter Erfahrungsaustausch der Gemeinden

Über dreissig Vertreterinnen und Vertreter aus Gemeinden, die Neuzuziehende aus dem Ausland individuell begrüssen, nahmen am diesjährigen Erfahrungsaustausch im November 2016 teil.

Nach einer Standortbestimmung der «Information und Begrüssung» im Kanton St.Gallen durch das KIG, hielt Daniela Da Rugna, Co-Leiterin Sektion Integrationsförderung des Staatssekretariats für Migration SEM ein Referat. Anhand von Beispielen der individuellen Erstinformation aus anderen Kantonen zeichnete sie gesamtschweizerische Entwicklungen von Informations- und Begrüssungsgesprächen seit 2014 nach. Die nachfolgende Vertiefung im Rahmen von Workshops erlaubte einen Wissens- und Erfahrungsaustausch zwischen den Teilnehmenden.


Neuzuziehende persönlich zu begrüssen zahlt sich aus

Die Fachstelle für Integrationsfragen des Kantons Zürich hat den Nutzen und die Wirkung von Begrüssungsgesprächen untersuchen lassen.

Das Resultat ist erfreulich: Begrüssungsgespräche sind sowohl für Neuzuziehende als auch für die Gemeinden ein Gewinn. Neben der Informationsvermittlung und Willkommensgeste trägt die persönliche Erstinformation dazu bei, Migrantinnen und Migranten mit besonderem Integrationsförderbedarf so früh wie möglich geeigneten Integrationsangeboten zuzuweisen. 

 

Lesen Sie für eine Kürzestzusammenfassung die Medienmitteilung.

Zu Beginn des Schlussberichts steht eine ausführlichere Zusammenfassung. .


Die Bibliothek St.Margrethen ist auch für andere Bibliotheken zukunftsweisend

Die Bibliothek St.Margrethen beschreitet neue Wege, indem sie sich aktiv als Begegnungsort und Informations- und Anlaufstelle für spezifische Zielgruppen positioniert und Partnerschaften mit unterschiedlichen Institutionen eingeht. So bietet sie in Zusammenarbeit mit der Rheintaler Fachstelle Integration und mit Unterstützung des Komptenzzentrums Integration und Gleichstellung Begrüssungsgespräche für neuzuziehende Migrantinnen und Migranten sowie offene Sprechstunden in der Bibliothek an.  

Im Juni 2016 wurde die Bibliothek St.Margrethen von der kantonalen Bibliotheksförderung mit einem Preis für die "Bibliothek als multifunktionaler Ort" gekürt.


Erfahrungsaustausch Pilotprojekte Information und Begrüssung

Per Oktober 2015 führen sieben Gemeinden im Kanton St.Gallen individuelle Informations- und Begrüssungsgespräche für neu zugezogene Personen durch. In zwei Gemeinden laufen die Vorbereitungen für die Umsetzung.

 

Am 22. Oktober 2015 fand ein Erfahrungsaustausch mit Vertreterinnen und Vertretern aus den Projekten statt. Vertreterinnen von Einwohnerämtern, aus den Gemeinderäten oder der Projektkoordination tauschten sich zu Erfolgsfaktoren und Stolpersteinen in der Umsetzung der Projekte aus. Da viele Gespräche unter Einbezug von interkulturellen Dolmetschenden stattfinden, lag ein Fokus der Tagung auf der Zusammenarbeit mit ihnen. Zudem wurden folgende Themen gemeinsame evaluiert: Positive Wirkung der Begrüssungsgespräche, Bedürfnisse der Zugewanderten, Vernetzung in Gemeinde und Region, und Unterstützung durch das Kompetenzzentrum Integration und Gleichstellung. Der Tag schloss mit einem Referat zu verschiedenen Aufenthaltsstatus und damit verbundenen Rechten und Pflichten.


Hilfreiche Unterlagen

Im Rahmen der Projektumsetzung sind nützliche Arbeitshilfen entstanden. Diese Unterlagen stellen wir hier zur Verfügung.

 

Bitte geben Sie bei Weiterverwendung von Bild und Text der Gesprächsleitfäden eine genaue Quellenangabe an.

Kontakt

  Marlen Rutz Cerna
Adresse: Spisergasse 41
9001 St.Gallen
Telefon: 058 229 26 59