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Integrationsprogramm

Seit 1. Januar 2014 regeln Bund und Kantone die spezifische Integrationsförderung im Rahmen von kantonalen Integrationsprogrammen (KIP). Im Auftrag der Regierung hat das Kompetenzzentrum Integration und Gleichstellung (KIG) im Departement des Innern in Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern ein entsprechendes Programm mit Massnahmen für den Kanton St.Gallen erarbeitet. Ausgangspunkt war der im Jahr 2011 vom Kantonsrat verabschiedete Bericht der Regierung zur Weiterentwicklung der Integrationspolitik des Kantons St.Gallen.

 

Zwei Jahre nach dem Start der Kantonalen Integrationsprogramme, zieht das Staatssekretariat für Migration in ihrem Zwischenbericht positive Bilanz.

 

Medienmitteilung: Bundesrat will kantonale Integrationsprogramme fortsetzen 

Kurzfassung Integrationsprogramm

neun Menschen unterschiedlichen Alters stehen in einer Reihe

Das Integrationsprogramm umfasst verschiedene Schwerpunkte in den Bereichen Information, Beratung, Schutz vor Diskriminierung, Sprache und Bildung, Frühe Förderung, Arbeitsintegration, Verständigung und Soziale Integration. Zu jedem Schwerpunkt sind verschiedene Massnahmen geplant, die in den kommenden vier Jahren umgesetzt werden.

 

Eine Übersicht finden Sie im folgenden Flyer:

Zum Beispiel Informations- und Begrüssungsgespräche

Zwei Personen erhalten Informationen von einer dritten Person

Alle aus dem Ausland neu zuziehenden Personen mit Perspektive auf einen längerfristigen, rechtmässigen Aufenthalt werden in den Regionen bzw. Gemeinden zu Begrüssungs- und Informationsgesprächen eingeladen. Für Personen mit einem besonderen Informationsbedarf steht in allen Regionen des Kantons eine Anlaufstelle zur Verfügung.

> Lesen Sie mehr zu den laufenden Pilotprojekten.

Zum Beispiel Potentialabklärung und Bildung für Flüchtlinge

Mann hält Schulbuch in der Hand

Anerkannte Flüchtlinge und vorläufig aufgenommene Personen verlassen in der Regel die Schweiz nicht mehr. Ihre Integration und finanzielle Selbständigkeit ist daher ein wichtiges gesellschaftliches Anliegen. Im Kanton St.Gallen wird ein erfolgreiches Modell umgesetzt, um die berufliche Integration von Flüchtlingen zu verbessern. > Erfahren Sie mehr.

Zum Beispiel Beratung durch die Regionalen Fachstellen

Frau an einem Computer und am Telefon

Integration findet vor Ort in den Gemeinden und in der Region statt, daher setzt die kantonale Integrationsförderung auf regionale Strukturen. Sechs Regionale Fachstellen Integration beraten Gemeinden und Organisationen im Auftrag des Kantons und koordinieren das regionale Integrationsgeschehen oder initiieren Projekte. > Link zu den regionalen Fachstellen

Zum Beispiel Dolmetscherdienst

Drei Frauen bei einem Gespräch

Interkulturelles Dolmetschen verbessert die Kommunikation mit Personen, die zu wenig Deutsch können für die Verständigung in komplexen Gesprächssituationen. Interkulturelles Dolmetschen verhindert Missverständnisse und kann so Konflikten vorbeugen. Es hilft Fachpersonen in Schulen, Spitälern, auf Sozialämtern oder anderen Beratungsstellen, die Gesprächsziele effektiver, rascher und sicherer zu erreichen. > Erfahren Sie mehr.