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Integration


«Reg dich nicht so auf, es war doch nur Spass»

Fachtagung zum Thema Alltagsdiskriminierung
Dienstag, 14. November 2017, 13.30 bis 17.30 Uhr

Subtile Diskriminierungsformen sind alltäglich. «Für eine Frau ist das ganz passabel», «Du sprichst ja gut Deutsch» oder «Reg dich nicht so auf, es war doch nur Spass» sind Aussagen, die dem alltäglichen Denken und Handeln entspringen. Abwertende oder vermeintlich nett gemeinte Umgangsformen zeigen sich auch im nonverbalen Umgang. Sie führen bei den Betroffenen oftmals zu einem Gefühl von Minderwertigkeit oder Nicht-Zugehörigkeit.

 

An der diesjährigen Fachtagung sind Alltagssexismus und neue Medien, rassistische Witze und Arbeitsmarktdiskriminierung konkrete Themen über die Franziska Schutzbach und Rohit Jain mit den Teilnehmenden ins Gespräch treten. Ziel der diesjährigen Fachtagung ist es, subtile Diskriminierungen im Alltag zu erkennen und zu thematisieren. Gemeinsam mit den Teilnehmenden werden konkrete Beispiele aus unterschiedlichen Lebensbereichen formuliert und mögliche Handlungsstrategien im Umgang damit entwickelt.

 

Angesprochen sind Fachpersonen der Integrations- und Gleichstellungsarbeit, Behördenvertreterinnen und Behördenvertreter sowie die interessierte Öffentlichkeit.

 

Anmeldung bis 31. Oktober 2017. Die Teilnahme ist kostenlos. 


Erste Resultate der Erhebung zum Zusammenleben in der Schweiz 2016

Das Bundesamt für Statistik (BFS) hat im Jahr 2016 erstmals eine Erhebung zum Zusammenleben in der Schweiz durchgeführt. Einge Ergebnisse wurden nun publiziert. 2016 gaben 36 Prozent der Wohnbevölkerung der Schweiz an, sich durch die Anwesenheit von als «anders» empfundenen Personen, z.B. aufgrund von deren Nationalität, Religion oder Hautfarbe, gestört zu fühlen. Allgemein zeigt sich die Bevölkerung jedoch tolerant. Die Mehrheit findet, dass die Ausländerinnen und Ausländer mehr Rechte bekommen sollten. 66 Prozent sind der Ansicht, dass Rassismus ein ernstes gesellschaftliches Problem ist, und 56 Prozent sind überzeugt, dass die Integration der Migrantinnen und Migranten in der Schweiz gut funktioniert.

 


«Together – Fussball vereint»

«Together – Fussball vereint» ist ein gemeinsames Projekt vom Staatssekretariats für Migration SEM, dem Schweizerischen Fussballverband SFV und dem Bundesamt für Sport Baspo. Gemeinsam unterstützen sie die Schweizer Fussballvereine beim wichtigen gesellschaftlichen Engagement für geflüchtete Menschen, bieten ihnen Orientierungshilfe und ermutigen sie zu weiteren Initiativen – für einen bunten Schweizer Fussball!

Weitere Informationen finden Sie auf www.football.ch/together


Weiterbildung: Religion als Herausforderung

Junge, in der Schweiz lebende Musliminnen und Muslime werden aufgrund ihrer Religion seit geraumer Zeit als gesellschaftspolitische und sicherheitspolitische Herausforderung wahrgenommen. Zugleich fühlen sich Personen, die in ihrem beruflichen Alltag mit ihnen zu tun haben, oft unsicher oder gar überfordert.

Welche Rolle spielt der Glaube im Leben dieser Jugendlichen? Wie sind religiöse Haltungen und Verhaltensweisen einzuordnen und wie lässt sich mit diesen umgehen? Wie lässt sich sinnvoll reagieren, wenn junge Musliminnen und Muslime religiös begründete Forderungen stellen?

 

Das Zentrum Religionsforschung der Universität Luzern geht in ihrer Weiterbildung diesen Fragen nach. Die Teilnehmenden erhalten in der intensiven, halbtägigen Weiterbildung einen vertieften Einblick in die Lebenswelten muslimischer Jugendlicher und junger Erwachsener in der Schweiz und reflektieren die Herausforderungen ihrer eigenen beruflichen Praxis.

 

In St.Gallen findet die Weiterbildung am 16. November statt. 

 

Weitere Informationen finden Sie hier


Tagung Chance Freiwilligenarbeit – Gemeinden werden aktiv

Benevol und der SGV laden zur Tagung «Chance Freiwilligenarbeit» ein. Mit Referaten und Workshops wird an der Tagung der Frage nachgegangen, wie Gemeinden die Freiwilligenarbeit fördern und unterstützen können. Claudia Nef, Leiterin des Kompetenzzentrums Gleichstellung und Integration erläutert in ihrem Referat was es zu beachten gilt, wenn Menschen mit Fluchtgeschichte sich freiwillig engagieren möchten.

 

Freitag, 17. November 2017

10.15 - 16.00 Uhr

Rathaus St.Gallen

 

Eine Anmeldung ist erforderlich. 


Wo ist die Stimme der Migrantinnen und Migranten?

Öffentliches Forum vom 27. November 2017, 19 bis 21 Uhr, im Katharinensaal. Haben die Migrantinnen und Migranten im integrationspolitischen Diskurs eine Stimme? Welche Formen politischer Partizipation bewähren sich und und welche nicht? Wie geht es weiter mit dem Partizipationsartikel der Stadt St.Gallen?

 

Weitere Informationen finden Sie hier


Informationsveranstaltung: Potential von Flüchtlingen als Arbeitskräfte nutzen

Der Kanton St.Gallen vereinfacht die Bewilligungspraxis für die Anstellung von anerkannten Flüchtlingen und vorläufig Aufgenommenen. Um eine reibungslose Umsetzung der neuen Richtlinie zu gewährleisten, fand am Dienstagvormittag im Pfalzkeller eine öffentliche Schulung statt. Über 130 Fachpersonen sind der Einladung gefolgt.

 

Die neue Richtlinie und deren Grundlagen sind dem Publikum in verschiedenen Inputreferaten erläutert worden. In der Fragerunde trat das Publikum mit den Referenten aus den involvierten Departmenten in einen regen Dialog. Vor allem Abgrenzungsfragen die gemeinnützige Arbeit betreffend, standen im Interesse des Publikums.

 

Die aktualisierte Richtlinie sowie Formulare sind auf der Webseite des Migrationsamtes abrufbar. Die Bewilligungsverfahren sind kostenlos.

 

Haben Sie Fragen zu einem konkreten Fall?

  • allgemeine Fragen zum Bewilligungsverfahren beantwortet das Migrationsamt des Kantons St.Gallen: Tel. 058 229 31 11
  • spezifische Fragen zu Arbeitsbedingungen beantwortet das Amt für Wirtschaft und Arbeit, Arbeitsbedingungen: Tel. 058 229 48 38, auslaender@sg.ch 


Flüchtlinge besser in den Arbeitsmarkt integrieren

Der Kanton St.Gallen vereinfacht die Bewilligungspraxis für die Anstellung von anerkannten Flüchtlingen und vorläufig Aufgenommenen. Ziel ist eine schnellere Integration dieser Migrantinnen und Migranten. Volkswirtschaftlich ist das von hohem Nutzen.

 

Gemeinden, Unternehmen und andere Institutionen können ab dem 1. Juni 2017 einfacher anerkannte Flüchtlinge und vorläufig Aufgenommene für gemeinnützige Arbeiten, Berufserkundungseinsätze sowie Vorlehren und Lehren beschäftigen. Die ganze Medienmitteilung lesen Sie auf der Seite der Staatskanzlei.


Ich bin ein Teil der Schweiz

NCBI lanciert das Projekt "Ich bin ein Teil der Schweiz".

 

Durch die positive Identifikation mit seinen eigenen Identitäten wird die Voraussetzung geschaffen, zu angelernten Vorurteilen eine reflektierte Distanz aufzubauen und Brücken – echte, tragfähige Beziehungen von Mensch zu Mensch – zwischen verschiedenen Gruppen zu schlagen.

 

Bei Interesse finden Sie hier Unterstützung. 


Cafe-International: Treffpunkt für Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte

Das «Cafe International» ist eine offene Austauschplattform für Integrationsangebote.

Ab 15 Uhr treffen sich hier jeden Dienstagnachmittag Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte >mehr 

 

WirkRaumKirche

Theodor Pindl

+41 71 278 49 69

intendant@wirkraumkirche.ch


Farbe bekennen für eine menschliche Schweiz

Heks lanciert eine nationale Sensibilisierungskampagne, mit der in der Bevölkerung eine positive Grundstimmung gegenüber Flüchtlingen gefördert werden soll. Um auf eine breite Abstützung zählen zu können, werden Partnerorganisationen, Vereine, Unternehmen, Religionsgemeinschaften, NGOs und Weitere gesucht, die sich am Aufruf beteiligen. Weitere Informationen finden Sie hier

 


Grundrechte in der Integrations- und Gleichstellungsarbeit

Die Fachtagung vom 10. November 2015 des Kompetenzzentrums Integration und Gleichstellung zum Thema „Grundrechte in der Integrations- und Gleichstellungsarbeit“ stiess auf breites Interesse.

 

Ziel der Tagung war es, Fachwissen zur Grundrechtsthematik zu vermitteln und zur kritischen Auseinandersetzung mit dem Thema anzuregen. Der Grundrechtsexperte Prof. Dr. Walter Kälin der Universität Bern führte in die Thematik ein und stellte sich den vielen Fragen aus dem Publikum.

 

Grundrechte sind von der Verfassung oder vom Völkerrecht garantierte Rechtsansprüche Privater gegenüber dem Staat. Sie dienen dem Schutz grundlegender Aspekte der menschlichen Person und ihrer Würde. Grundrechte prägen somit die alltägliche Integrations- und Gleichstellungsarbeit massgeblich. In Fokusgruppen wurde das Spannungsfeld von Gleichheit und Differenz diskutiert, z.B. wo können Spezialregelungen für bestimmte Personengruppen die Gleichstellung oder Integration fördern. Die Herausforderung im Alltag besteht darin, eine Grundrechtspraxis zu finden, die Autonomie dann zulässt, wenn dadurch die Integrations- und Gleichstellungschancen erhöht werden und dort begrenzt, wo sich Toleranz gegenüber selbstbestimmtem Verhalten negativ auswirken würde. Der Karikaturist und Illustrator „Crazy David“ fasste die Tagungsthemen in seinen Zeichnungen humoristisch zusammen.