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Integration


Rückblick Fachtagung zum Thema Alltagsdiskriminierung

Subtile Diskriminierungsformen sind alltäglich. «Für eine Frau ist das ganz passabel», «Du sprichst ja gut Deutsch» oder «Reg dich nicht so auf, es war doch nur Spass» sind Aussagen, die dem alltäglichen Denken und Handeln entspringen. Abwertende oder vermeintlich nett gemeinte Umgangsformen zeigen sich auch im nonverbalen Umgang. Sie führen bei den Betroffenen oftmals zu einem Gefühl von Minderwertigkeit oder Nicht-Zugehörigkeit.

 

An der diesjährigen Fachtagung waren Alltagssexismus und neue Medien, rassistische Witze und Arbeitsmarktdiskriminierung Themen über die Franziska Schutzbach und Rohit Jain referierten. Beide gaben reichhaltige Einblicke in die Folgen von alltäglicher Diskriminierung und zeigten auf, inwiefern diese mit der strukturellen Ebene zusammen hängt. Über 170 Personen aus unterschiedlichen Bereichen wohnten der Fachtagung bei.


Überprüfung der Menschenrechtssituation in der Schweiz durch den UNO-Menschenrechtsrat

Die Schweiz hat sich am 9. November 2017 vor dem UNO-Menschenrechtsrat in Genf der allgemeinen regelmässigen Überprüfung (Universal Periodic Review UPR) der Umsetzung der Menschenrechte unterzogen. Diese Überprüfung fand nach 2008 und 2012 zum dritten Mal statt. Die Schweiz erhielt viel Lob für ihr Engagement für die Menschenrechte.

Thematische Schwerpunkte mit mehrfach formulierten Empfehlungen waren unter anderem die Verbesserung des Diskriminierungsschutzes, insbesondere in den Bereichen Rassismus, LGBTI und Menschen mit Behinderungen und die rechtliche Besserstellung von Migranten/-innen, Flüchtlingen, Asylsuchenden, insbesondere minderjährigen, Staatenlosen und Sans-Papiers.

 

Hintergrundinformationen finden Sie auf www.humanrights.ch 


Ausschreibung contakt-citoyenneté 2018/2019

Das Migros-Kulturprozent und die Eidgenössische Migrationskommission EKM lanciert die vierte Ausgabe des gemeinsamen Förderprogramms contakt-citoyenneté.

Gesucht werden wiederum Projektideen, welche die Qualität im interkulturellen Zusammenleben fördern und in mehrheitlich freiwilligem Engagement umgesetzt werden.

Gesamthaft stehen für das Programm 2018/2019 CHF 320'000.- an Fördergeldern zur Verfügung sowie ein zusätzliches Paket an begleitenden Fördermassnahmen.

 

Projektideen können bis am 28. Februar 2018 unter www.contakt-citoyennete.ch eingereicht werden.  


Erste Resultate der Erhebung zum Zusammenleben in der Schweiz 2016

Das Bundesamt für Statistik (BFS) hat im Jahr 2016 erstmals eine Erhebung zum Zusammenleben in der Schweiz durchgeführt. Einge Ergebnisse wurden nun publiziert. 2016 gaben 36 Prozent der Wohnbevölkerung der Schweiz an, sich durch die Anwesenheit von als «anders» empfundenen Personen, z.B. aufgrund von deren Nationalität, Religion oder Hautfarbe, gestört zu fühlen. Allgemein zeigt sich die Bevölkerung jedoch tolerant. Die Mehrheit findet, dass die Ausländerinnen und Ausländer mehr Rechte bekommen sollten. 66 Prozent sind der Ansicht, dass Rassismus ein ernstes gesellschaftliches Problem ist, und 56 Prozent sind überzeugt, dass die Integration der Migrantinnen und Migranten in der Schweiz gut funktioniert.

 


«Together – Fussball vereint»

«Together – Fussball vereint» ist ein gemeinsames Projekt vom Staatssekretariats für Migration SEM, dem Schweizerischen Fussballverband SFV und dem Bundesamt für Sport Baspo. Gemeinsam unterstützen sie die Schweizer Fussballvereine beim wichtigen gesellschaftlichen Engagement für geflüchtete Menschen, bieten ihnen Orientierungshilfe und ermutigen sie zu weiteren Initiativen – für einen bunten Schweizer Fussball!

Weitere Informationen finden Sie auf www.football.ch/together


16 Tage gegen Gewalt an Frauen

Die Kampagne 16 Tage gegen Gewalt an Frauen findet schweizweit vom 25. November bis 10. Dezember statt.

Die Veranstaltungen in St.Gallen werden von der Koordinationsstelle Häusliche Gewalt gemeinsam mit der Opferhilfe SG – AR – AI und dem Frauenhaus organisiert.

Am 25. November um 14 Uhr wird die Kampagne mit einem «Cercle de Silence» lanciert.

 

Weitere Veranstaltungsdaten finden Sie im Flyer. 


Cafe-International: Treffpunkt für Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte

Das «Cafe International» ist eine offene Austauschplattform für Integrationsangebote.

Ab 15 Uhr treffen sich hier jeden Dienstagnachmittag Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte >mehr 

 

WirkRaumKirche

Theodor Pindl

+41 71 278 49 69

intendant@wirkraumkirche.ch


Grundrechte in der Integrations- und Gleichstellungsarbeit

Die Fachtagung vom 10. November 2015 des Kompetenzzentrums Integration und Gleichstellung zum Thema „Grundrechte in der Integrations- und Gleichstellungsarbeit“ stiess auf breites Interesse.

 

Ziel der Tagung war es, Fachwissen zur Grundrechtsthematik zu vermitteln und zur kritischen Auseinandersetzung mit dem Thema anzuregen. Der Grundrechtsexperte Prof. Dr. Walter Kälin der Universität Bern führte in die Thematik ein und stellte sich den vielen Fragen aus dem Publikum.

 

Grundrechte sind von der Verfassung oder vom Völkerrecht garantierte Rechtsansprüche Privater gegenüber dem Staat. Sie dienen dem Schutz grundlegender Aspekte der menschlichen Person und ihrer Würde. Grundrechte prägen somit die alltägliche Integrations- und Gleichstellungsarbeit massgeblich. In Fokusgruppen wurde das Spannungsfeld von Gleichheit und Differenz diskutiert, z.B. wo können Spezialregelungen für bestimmte Personengruppen die Gleichstellung oder Integration fördern. Die Herausforderung im Alltag besteht darin, eine Grundrechtspraxis zu finden, die Autonomie dann zulässt, wenn dadurch die Integrations- und Gleichstellungschancen erhöht werden und dort begrenzt, wo sich Toleranz gegenüber selbstbestimmtem Verhalten negativ auswirken würde. Der Karikaturist und Illustrator „Crazy David“ fasste die Tagungsthemen in seinen Zeichnungen humoristisch zusammen.


Kompetenzzentrum Integration und Gleichstellung

Kontakt: Amt für Soziales
  Kompetenzzentrum Integration und Gleichstellung
Adresse: Spisergasse 41
9001 St.Gallen
Telefon: 058 229 38 87 / 058 229 39 89 (Fax)

Ansprechpersonen

Leiterin: Claudia Nef
Telefon: 058 229 39 22

Projektleiterin: Angela Eicher
Telefon: 058 229 03 68

Projektleiterin: Daniela Eigenmann
Telefon: 058 229 33 02

Projektleiterin: Ana Maria Moreira
Telefon: 058 229 33 36

Projektleiterin: Marlen Rutz Cerna
Telefon: 058 229 26 59