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Integration von Flüchtlingen und vorläufig aufgenommenen Personen

Der Bund zahlt den Kantonen pro anerkanntem und pro vorläufig aufgenommenen Flüchtling und pro vorläufig aufgenommener Person (FL/VA) eine einmalige Integrationspauschale von rund 6'000 Franken. Diese ist zweckgebunden und dient namentlich der Förderung der beruflichen Integration und des Erwerbs einer Landessprache (Art. 18 VIntA, Art. 87 AuG). Das Kompetenzzentrum Integration und Gleichstellung (KIG) ist für die zweckgebundene Verwendung dieser Mittel gegenüber dem Bund rechenschaftspflichtig. Die Gemeinden können die vom Kanton definierten Massnahmen zur Förderung der Integration von FL/VA (Aufenthaltsstatus B oder F) einleiten und diese dem Kanton (KIG) bis zum gemeindespezifischen Beitragsmaximum verrechnen. Die Details sind im Konzept für die Refinanzierung von Integrationsmassnahmen für FL/VA nachzulesen. Gemeinden finden ausserdem weitere Informationen hier.

 

Für das Asylverfahren und dessen Vollzug ist das kantonale Sicherheits- und Justizdepartement SJD (Migrationsamt) zuständig.

 

Freiwillig Engagierte finden hier eine Übersicht verschiedener Unterstützungsmöglichkeiten.


Zugang zum Arbeitsmarkt erleichtern

An der Weiterbildungstagung von KOS (Kantonale Konferenz der Sozialhilfe) und TISG (Trägerverein Integrationsprojekte St.Gallen) vom 30. November 2017 hat Claudia Nef, Leiterin KIG, einen Fachinput zu den Themen


gehalten. Die Präsentation ist unten aufgeschaltet. Die Hinweise sind verlinkt, d.h. auf den verschiedenen Folien werden Sie zu den Themen weitergeleitet. 


Flüchtlinge besser in den Arbeitsmarkt integrieren

Der Kanton St.Gallen vereinfacht die Bewilligungspraxis für die Anstellung von anerkannten Flüchtlingen und vorläufig Aufgenommenen. Ziel ist eine schnellere Integration dieser Migrantinnen und Migranten. Volkswirtschaftlich ist das von hohem Nutzen. 

Gemeinden, Unternehmen und andere Institutionen können ab dem 1. Juni 2017 einfacher anerkannte Flüchtlinge und vorläufig Aufgenommene für gemeinnützige Arbeiten, Berufserkundungseinsätze sowie Vorlehren und Lehren beschäftigen. Um eine reibungslose Umsetzung der neuen Richtlinie zu gewährleisten, fand im Pfalzkeller eine öffentliche Schulung statt.

 

Die Richtlinie und alle Gesuchsformulare für Berufsintegration und Arbeitseinsätze finden Sie auf der Webseite des Migrationsamts. Die Anstellungsmöglichkeiten für FL/VA und die dafür nötigen Bewilligungen sind in der Übersicht zusammengestellt.

 

Haben Sie Fragen zu einem konkreten Fall?

  • allgemeine Fragen zum Bewilligungsverfahren beantwortet das Migrationsamt des Kantons St.Gallen: Tel. 058 229 31 11
  • spezifische Fragen zu Arbeitsbedingungen beantwortet das Amt für Wirtschaft und Arbeit, Arbeitsbedingungen: Tel. 058 229 48 38, auslaender@sg.ch


REPAS - Regionale Potentialabklärungs- und Arbeitsintegrationsstelle der St.Galler Gemeinden

Der Trägerverein Integrationsprojekte St.Gallen (TISG) der St.Galler Gemeinden ist seit 1. Januar 2017 Trägerschaft der fünf regionalen REPAS-Standorte. Die Mitarbeitenden der REPAS führen mit Flüchtlingen und vorläufig aufgenommenen Personen eine Potentialabklärung durch und erstellen einen individuellen Integrationsplan. Die Anmeldung bei der zuständigen REPAS erfolgt durch die Wohnsitzgemeinde (Sozialamt).

 

Welcher REPAS-Stelle eine Gemeinden zugeordnet ist und die Daten für eine persönliche Kontaktaufnahme, sind in den unten aufgeschalteten Dokumenten nachlesbar. 


Asylrecht - rechtlicher Status

Asylsuchende erhalten je nach Ausgang des Asylverfahrens einen unterschiedlichen rechtlichen Status. Auf der Webseite der Schweizerischen Flüchtlingshilfe werden die unterschiedlichen Status und die damit verbundenen Rechte beschrieben.

 

Die unterschiedlichen Rechte werden entlang der folgenden Themen aufgezeigt:

  • Erwerbstätigkeit und Ausbildung
  • Integrationsmassnahmen
  • Sozialhilfe
  • Sondersteuer
  • Familienzusammenführung


Uni St.Gallen - Taskforce Migration

Im Bestreben, Stadt und Kanton bestmöglich zu unterstützen, hat das Rektorat im September 2015 die Taskforce Migration ins Leben gerufen. Zu ihren Aufgaben gehören:

  • Klärung des jeweiligen Hilfsbedarfs;
  • Abstimmung mit Behörden und Zivilgesellschaft;
  • Ansprechstelle für Fragen zur Flüchtlings- und Migrationsproblematik;
  • Sichtung, Sammlung und Koordination konkreter Massnahmen und Programme seitens der Universität St.Gallen.

Für die Kontaktaufnahme schreiben Sie eine Mail an:

migration(at)unisg.ch

Dr. Claudia Franziska Brühwiler

Dufourstrasse 44

Büro-Nummer 44-009

9000 St.Gallen


Zentrum für Psychotraumatologie - GRAVITA


Checkliste Bewerbungen von Flüchtlingen und vorläufig Aufgenommenen

Was ist für eine erfolgreiche Bewerbung von Flüchtingen und vorläufig Aufgenommenen zu beachten? Arbeitsintegration Schweiz veröffentlicht einen Leitfaden für die Praxis, der über die zentralen Punkte für eine optimale Bewerbung informiert.


Asyllexikon

Das «Asyllexikon – das Asylverfahren von A bis Z» wurde von den HEKS Rechtsberatungsstellen für Asylsuchende St.Gallen/Appenzell/Thurgau verfasst. Es erklärt praxisnah die wichtigsten Begriffe aus dem Asylwesen. Ein ideales Nachschlagewerk für Gemeinden, Beratungsstellen und interessierte Menschen.

 

Link zum Bestellformular

Kontakt

  Daniela Eigenmann
Adresse: Spisergasse 41
9001 St.Gallen
Telefon: 058 229 33 02