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Integrationspreis 2014

«Der Goldene Enzian» 2014 geht ins Toggenburg

Die diesjährige Ausschreibung des Integrationspreises «der Goldene Enzian» erfolgte unter dem Motto «Vielfalt als Stärke». Es ist dasselbe Motto, welches sich die St.Galler Regierung für ihre Schwerpunktplanung der Jahre 2013-2017 gegeben hat. Die Preisverleihung fand am 12. November 2014 in der Lokremise St.Gallen statt.

 

Die meisten Integrationsprojekte sind ohne freiwilliges Engagement nicht denkbar. Mit der Verleihung des «des Goldenen Enzians» hat das Departement des Innern zum dritten Mal diejenigen gewürdigt, welche einen besonders innovativen Beitrag zur Integration und zum friedlichen Zusammenleben leisten. An der Preisverleihung in der Lokremise nahmen rund 150 Personen teil. 27 Projekte hatten sich beworben.

 

«Kochen international» Wattwil und Umgebung

Foto Gewinnerteam

Am Anfang des Projekts stand das Bedürfnis von zugewanderten und einheimischen Frauen, sich besser kennen zu lernen. "Kochen international" besteht seit über vier Jahren und in der Zeit ist das Verständnis für die unterschiedlichen Herkunftskulturen bei allen beteiligten Frauen stark gewachsen. Denn an den Kochnachmittagen wird nicht nur gekocht und anschliessend gemeinsam gefeiert, sondern in moderierten Gesprächsrunden werden relevante Themen diskutiert. "Kochen international" findet zwei- bis dreimal jährlich im katholischen Pfarreizentrum Wattwil statt und wird seit 2014 von einem festen Komitee verantwortet. Zum Projekt gehört seit Beginn eine Kinderbetreuung. An den Nachmittagen nehmen jeweils 40 bis 70 Frauen und Kinder teil.

  • Bei Kochen international gestalten Zugewanderte und Einheimische ihre Begegnungen gemeinsam.
  • Das Projekt bietet einen Gestaltungsraum für Frauen, die aus unterschiedlichen Gründen wenig am öffentlichen Leben teilhaben.
  • Die entstandenen Beziehungen stärken den Zusammenhalt innerhalb der Bevölkerung von Wattwil und Umgebung.

Mein Papa – mein Trainer, meine Mama – mein Coach

Foto Gewinnerteam

Der SC Brühl entwickelte einen Kurs für die Eltern seiner F- und G-Junioren unter dem Titel: "Mein Papa, mein Trainer – meine Mama, mein Coach." Auslöser für das Projekt war die Tatsache, dass vor allem Väter oft überzogene Erwartungen sowohl an ihre Kinder als auch an die Trainer haben.

Ziel des Tageskurses ist es, den Eltern der sechs- bis neunjährigen Juniorinnen und Junioren einen konkreten Einblick in das Fussballtraining zu geben und sie für einen altersgerechten Umgang mit den Kleinen zu sensibilisieren. Bei Interesse können sich Eltern auch verstärkt im SC Brühl engagieren.

  • Eltern kennen die wichtigsten Regeln im Kinderfussball.
  • Sie erleben, wie ein Training für Kinder aufgebaut ist.
  • Fairplay und Toleranz auf und neben dem Fussballplatz werden gefördert

Familienferien Eritrea-Schweiz

Foto Gewinnerteam

Die Familienferien sind ein Teil der Aktivitäten des Vereins Nihinna, der mit allen seinen Projekten Möglichkeiten für freundschaftliche Begegnungen zwischen Eritreern/Eritreerinnen und Schweizern/Schweizerinnen bieten will. Beim Projekt Familienferien machen miteinander befreundete schweizerische und eritreische Familien zusammen Ferien und vertiefen ihre Beziehungen.

2014 führte Nihinna verschiedene für alle Beteiligten sehr wertvolle Ferienprojekte durch. Gemeinsam wurde gespielt und gesungen, aber auch der Alltag bewältigt und viel diskutiert. Eritreische und Schweizer Jugendliche kümmerten sich gemeinsam um das Kinderprogramm.

  • Das Projekt steht für ein hohes zivilgesellschaftliches Engagement, in dem es zeigt, wie auch eine kleine Gruppe viel zu gelungener Integration beitragen kann.
  • Das Projekt ist seit Beginn auf ein gleichberechtigtes Miteinander aller Beteiligten ausgerichtet und richtet sich an verschiedene Generationen.
  • Das Projekt hat direkte positive Auswirkungen fördert auch in anderen Bevölkerungskreisen das Verständnis für Menschen aus Eritrea.

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