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Integrationsprogramm

Zweites Kantonales Integrationsprogramm (KIP ǁ 2018-2021)

Seit dem 1. Januar 2014 regeln Bund und Kantone die spezifische Integrationsförderung im Rahmen von kantonalen Integrationsprogrammen (KIP). Das erste kantonale Integrationsprogramm (KIP ǀ) lief Ende 2017 aus. Die Zusammenarbeit mit dem Bund hat sich bewährt und wird mittels vierjähriger Programmvereinbarung fortgeführt. Im Auftrag der Regierung und unter der Leitung des Kompetenzzentrums Integration und Gleichstellung (KIG) wurde deshalb das zweite kantonale Integrationsprogramm (KIP ǁ) für die Jahre 2018-2021 ausgearbeitet. Bund und Kanton beteiligen sich finanziell je zur Hälfte am KIP, für dessen Umsetzung jährlich insgesamt rund 3.4 Millionen Franken zur Verfügung stehen. Zusätzlich stehen jährlich die Integrationspauschalen des Bundes zur Verfügung für die Sprach- und Arbeitsmarktförderung von Flüchtlingen und vorläufig Aufgenommenen.

Die Integrationsarbeit im Kanton St.Gallen wird auch in den nächsten vier Jahren entlang der von Bund und Kanton gemeinsam erarbeiteten strategischen Zielsetzungen sowie den acht Förderbereichen ausgerichtet. Die Förderbereiche sind: Erstinformation & Informationsbedarf, Beratung, Schutz vor Diskriminierung, Sprachförderung, Frühe Kindheit, Arbeitsmarktintegration, interkulturelles Übersetzen und Zusammenleben.

 

Das KIP ǁ ist weitgehend als Fortführung des KIP ǀ konzipiert, wobei gezielte Justierungen in den Bereichen Arbeitsmarktintegration und soziale Integration vorgenommen werden. Die Ausarbeitung des KIP ǁ erfolgte in Zusammenarbeit mit verschiedenen Gremien wie den Regionalen Fachstellen Integration, Hilfswerken, der Integrationskoordination dem interdepartementalen Integrationsausschuss sowie der Vereinigung St.Galler Gemeindepräsidentinnen und Gemeindepräsidenten (VSGP).